Landrat - Bettelhochzeit

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Bettelhochzeit 2003 > Wie es damals war


Erwartungsvolle Vorfreude in Emmering

Bettelhochzeit soll eine große Faschingsgesellschaft mobilisieren

Emmering - Große Faschingsereignisse werfen ihre Schatten voraus. Die Emmeringer Ortsvereine, die alle im Festausschuss der Bettelhochzeit am 2. März vertreten sind, laden ein zur Nachthochzeit am Samstag, 22. Februar, um 20 Uhr, im Gasthof Bichler in Emmering.

Nähere Einzelheiten zum Programm an diesem Abend, das von der gesamten Hochzeitsgesellschaft, speziell von der "buckligen Verwandtschaft" des narrischen Paares, mit Sicherheit aber auch vom Standesbeamten Max Wagenpfeil und dem Sprecher des Festausschusses, Armin Fischer, gestaltet wird, werden noch rechtzeitig bekanntgegeben. Narrische Grüße an alle Freunde einer fröhlichen Faschingsgaudi entbot das hochwohllöbliche Brautpaar "Johannita Glousetta Hodkoansogga, Stoi- und Landstreicherin vo da Schoidorfer Eslbroadn" und "Insa Zeppei Kimmdnedzuawa, Dochrinnfligga vo da Noadholzseitn" und die vier äußerst erfolgreichen und feschen, ihrem verantwortungsvollen Dienst, aber auch ihrem Führerschein sehr treuen Hochzeitslader Gollo II., Billermann jun., Finse und Marx von Hofberg.

Alle Beteiligten freuen sich auf möglichst viele gut gelaunte Besucher der Veranstaltung aus der Gemeinde Emmering und von überall her.Walter Czermak

mm - Ebersberger Zeitung

Datum: 04.02.2003


Aufgebot beim „König“

Emmeringer bereiten ihre Bettelhochzeit vor

Ebersberg - Am 2. März um 13.13 Uhr wollen sie sich auf dem „gräßtn Misthaufa zwischa Emmering und Hirschbichl“ trauen lassen, deshalb bestellten Braut Johanita Glousetta Hodkoansogga, Stoi- und Landstreicherin vo da Schoidorfer Eselsbroat’n und Bräutigam Insa Zäppei Kimdnedzuawa, Dochrinfligga vo da Noadhoizseit’n im Landratsamt ihr Aufgebot. Dem flehentlichen Bitten von Braut Glousetta konnte auch Landrat Gottlieb Fauth nicht widerstehen und gab sein Einverständnis zu der Hochzeit. „Wer kann schon einer solch zierlichen Braut etwas abschlagen“, so Fauth, der von der neben ihm stehenden Glousetta um einen halben Kopf überragt wird.

Bettelhochzeitspräsident Armin Fischer hatte Fauth vorher erläutert, dass infolge des „leider abgeschafften Königs“ ein hoher Politiker seine Zustimmung zu der geplanten Hochzeit geben sollte. „Und wer läge da näher als der Landrat, der im Landkreis ja so eine Art König ist“, so Fischer weiter.

Genauso wenig wie gegen die Hochzeit hatte Fauth gegen das mitgebrachte Bier und den Leberkäse einzuwenden, und so konnten die Brautleute zusammen mit ihrer Begleitung, dem Landrat und einem Teil seiner Mitarbeiter eine deftige Brotzeit machen. Die Gelegenheit sich einer prophylaktische Eheberatung von Elfi Melbert aus dem Landratsamt zu unterziehen nahmen die beiden Brautleute auch gleich war. Bräutigam Insa Zäppei Kimdnedzuawa interessierte vor allem die Frage der Unterhaltspflicht durch seine Zukünftige.

Zum Einsatz kamen natürlich auch die mitgebrachten Musiker, Hans und Manni Spötzl und Armin Fischer spielten zum Tanz auf. Der Bräutigam war zwar nicht zum Tanzen aufgelegt, aber Braut Glousetta vergnügte sich auch mit einem ihrer vier Hochzeitslader. Vor der eigentlichen Bettelhochzeit wird heuer erstmals auch eine „Nochthozat“ gefeiert. Am 22. Februar ab 20 Uhr spielen hierzu die „Unterbrunner Haderlumpen“ auf.

schle - Süddeutsche Zeitung

 
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